Neue Digitalkameras zur IFA 2011

Folgende neuen Digitalkameras sind im Zuge der IFA 2011 vorgestellt worden und finde ich beachtenswert. Detaillierte Testberichte folgen demnächst:

Panasonic Lumix DMC-FX90

Die Panasonic Lumix FX90 hat ein WLAN-Modul eingebaut. Damit kann man die Bilder drahtlos zum PC schicken oder im Internet zu Facebook&Co. schicken. Mit 12 Megapixeln und Touchdisplay lädt die Kamera zum spielen ein.

Panasonic Lumix DMC-FZ150 

Panasonic reduziert im Vergleich zum Vorgängermodell FZ100 bei der Panasonic FZ150 die Auflösung von 14 auf 12 Megapixel und folgt damit dem Trend zu mehr Bildqualität und weniger Rauschen anstatt immer höherer Auflösung. Mit einem optischen 24fach Zoom kommt diese Superzoomkamera auf satte 600mm Telebereich.

Sony NEX-7

Über die sehr gute und professionelle Sony NEX 7 habe ich hier schon ausführlicher Berichtet.

Sony Cybershot DSC-TX55

Auch Sony bringt mit der nur 12,2 Millimeter schlanken DSC-TX55 wieder eine stylische Minikamera auf den Markt, die trotz extrem schlanker Bauweise mit einem innen liegenden Objektiv ein 5fach optisches Zoom beherbergt und mit 16,2 Megapixeln sehr hoch auflöst

Canon Ixus 230 HS

Der Nachfolger des Klassikers. Canon zeigt mit der aktuellen Ixus 230 wieder wie man eine schicke Kamera mit aktueller Technik in ein kleines Gehäuse packt. Einfache Bedienung und gute Automatikfunktionen sorgen für gute Bilder in jeder Situation.

Canon Ixus 1100 HS

Die Canon Ixus HS 1100 HS ist schlank wie immer und beherbergt trotzdem ein 12fach Zoom im schlanken Gehäuse. Ab Oktober 2011 im Handel.

Nikon Coolpix S6150

Mit einem optischen 7fach Zoom und einem 28-Millimeter-Weitwinkel bringt Nikon hier ein kleines technisches Wunder zustamnde in dem doch sehr kompakten Gehäuse – und das Ganze zu einem sehr günstigen Preis von 169 Euro UVP.

Nikon Coolpix S8200

Die Nikon Coolpix S8200 hat einen sehr großen Zoombereich der von 28mm bis zu satten 350mm reicht. Der optische Bildstabilisator soll besonders effektiv arbeiten um auch in großen Zoombereichen verwackelte Bilder zu vermeiden.

Nikon Coolpix S6200 

Wieder ein neues Modell der Coolpix-S-Serie. Mit 16-Megapixeln und starkem optischen Zoom soll die Nikon Coolpix S6200 für unter 200 Euro in den Handel kommen.

Nikon Coolpix S4150

Nikon erweitert sein Angebot noch weiter, mit der S4150 soll eine besonders einfach zu handhabende Kompaktkamera in den Handel kommen die auch per Touchscreen bedient wird. Hier gehts zum ausführlichen Testbericht.

Nikon Coolpix S100

Die Coolpix S100 von Nikon ist eine sehr schlanke und stylische Kompaktkamera. Steuern kann man die Kamera über den 8,7 Zentimeter großen Touchscreen auf der Rückseite. Im 3D-Modus verschmilzt sie zwei Aufnahmen aus leicht verschobenen Positionen zu einem Bild mit 3D Effekt.

Nikon Coolpix S1200pj

Die Coolpix S1200pj von Nikon ist eine Kompaktkamera mit integriertem Projektor. Ob man das braucht muss jeder selbst entscheiden, aber technisch ist es schon erstaunlich dass man in so einer kleinen Kamera eine vernünftige Optik UND einen Beamer unterbringen kann.

Nikon Coolpix AW100

Mit der Nikon Coolpix AW100 zeigt Nikon erstmals eine echte Outdoor-Kamera, sie ist wasserdicht, stoßfest, kälteresistent und hat GPS, Kompass sowie eine Weltkarte integriert.

Fujifilm Finepix F600EXR

Die Finepix F600EXR wird der ideale Reisebegleiter, denn die Kamera nutzt die GPS Position und eine interne Datenbank, um zusätzlich Informationen zu der Sehenswürdigkeit auf dem Display zu zeigen. Wenn man also gerade den Eiffelturm fotografiert, zeigt die Kamera zusätzliche Informationen zum Eiffelturm an.

Casio Exilim Zoom EX-ZS15

Bei dieser IFA Neuheit setzt Casio auf eine einfache Bedienung über ein Touchdisplay. Ansonsten bietet die Kamera 14 Megapixel und ein 5fach optisches Zoom.

Olympus PEN Lite (E-PL3) 

Die Spiegellosen Systemkameras erfreuen sich wachsender Begeisterung (und Absatzzahlen). Sie verbinden die Bildqualität von DSLR Kameras mit relativ kompakten Ausmaßen. Die PEN Lite soll zudem recht günstig sein und damit den hochwertigen Kopaktkameras konkurrenz machen. Und hier die Galerie mit allen interessanten Neuheiten der IFA 2011:

Panasonic Lumix DMC-FS16 im Test

Panasonic Lumix DMC FS16Die Panasonic Lumix DMC-FS16 ist eine günstige Kompaktkamera die sich besonders als mobiler Urlaubsbegleiter und als „Überalldabeikamera“ sehr gut macht. Doch zunächst – wie gewohnt – der Blick auf die technischen Daten der Panasonic Lumix DMC-FS16:
  • 14,1 Megapixel Auflösung
  • stylishes, flaches Gehäuse
  • 28 mm Leica DC Weitwinkel Objektiv und optischer Bildstabilisator
  • 4-fach optischer Zoom
  • Lichtempfindlichkeit [ISO]: I.ISO / 100 / 200 / 400 / 800 / 1600 (Hochempfindlichkeitsmodus ISO 1600-6400)
  • 6,7 cm LC-Display (230.000 Pixel) mit automatischer Helligkeitsanpassung
  • HD Videoaufnahme in der kleinen HD Auflösung von 1280×720
  • Preisempfehlung von Panasonic 179€, Straßenpreis ca. 130€
Wenn man die Kamera das erste mal in der Hand hält fällt einem sofort das sehr schlanke Gehäuse auf das gerade mal 1,9cm dick bzw. dünn ist.Das schlanke und schicke aber dennoch elegat und unauffällige Gehäuse, gemeinsam mit einer für die Preisklasse schnellen Kamerareaktionszeit und einem sehr zuverlässig und schnell arbeitendem Autofokus machen die Kamera zu dem was sie ist, eine kleine schicke Kamera für jede Gelegenheit, eine Kamera die man gerne und immer dabei hat. Das Leica Objektiv mit 4fach optischem Zoom und Bildstabilisator bietet eine solide Grundlage für eine gute Bildqualität. Diese ist bei Tageslicht auch wirklich gut; die Bilder sind scharf, die Farben angenehm kräftig und von Bildrauschen keine Spur. Anders siht es dann bei Dämmerung und Nachtaufnahmen aus, hier beginnt die Panasonic Lumix DMC-FS16 ab ISO 400 mit sichtbarem Rauschen, die ansonsten sehr guten Bilder zu verschleiern. Das ist aber in dieser Preisklasse normal. Die Bildqualität würde ich also insgesamt mit „gut“ bewerten, sehr gut bei Tageslicht und Sonne, befriedigend bei dunkeln Aufnahmen und problematischen Lichtverhältnissen. Die Videoaufnahmen mit 720p HD sind ordentlich und im Urlaub als Ergänzung zu normalen Urlaubsbildern sicher brauchbar. Einen wesentlich teureren Camcorder wird man damit sicher nicht ersetzen. Fazit zur Panasonic Lumix DMC-FS16: Wer an der Panasonic Lumix DMC-FS16 interessiert ist, kann nicht viel falsch machen. Man muss sich aber bewusst sein, dass eine Kamera dieser Preisklasse ein paar Nachteile mit sich bringt, wie eben stärker rauschende Bilder bei Dunkelheit und Dämmerung, aber das sieht man teilweise auch bei deutlich teureren Kameras immer wieder. An die Bildqualität einer DSLR Kamera oder einer Systemkamera wie der Sony NEX C3 ^kommt man mit solchen Kameras natürlich nicht ran. Aber in Sachen Preis/Leistung kann man hier nichts aussetzen, als kompakte, einfache Automatikkamera mit guter Bildqualität bei guter Beleuchtung und einem gut arbeitenden Autofokus macht die Kamera von Panasonic mit dem Leica Objektiv eine gute Arbeit.

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Was bringen eigentlich Firmware Updates?

Wer hat schon mal eine neue Firmware auf seine Digitalkamera geladen? Und was sollte ein solches Update der Firmware denn bringen? Die für Fotos relevanten Faktoren von Sensor und Optik bleiben ja unverändert, lohnt sich ein Update trotzdem? Ganz klar, ja, es lohnt sich! Denn moderne Digitalkameras werden natürlich immer noch zum Großteil über die Faktoren Objektiv und dessen Abbildungsleistung und den Sensor selbst definiert. Aber der Prozessor und die damit arbeitende Software bekommt immer mehr Bedeutung. Ob es die schnelle Analyse des Motivs ist und die automatische Anpassung der Aufnahmeparameter oder sogar direkt die prozessorgesteuerte Optimiung des Bildes. Ohne Kamera Software käme kein Bild zustande. Natürlich ist nicht jedes Update besonders wichtig, aber oft kommen neue Funktionen hinzu oder die Bildotimierung wurde verbessert. Als Beispiel gibt es aktuell von Panasonic für die zwei aktuellen GPS-Digitalkameras Lumix DMC-TZ22 und DMC-FT3 je eine neue Firmware. Damit soll die GPS Ortung genauer werden und bei der TZ22 soll sich die Bildqualität verbessern indem die Bilddetails besser von der Kamera aufbereitet werden. Die Updates der Firmware kann man von der Support Seite von Panasonic herunterladen eine Installationsanleitung ist auch dabei. Dabei sollte man aber vorsichtig sein, denn wenn der Vorgang scheitert, muss man die Kamera einschicken. Ohne korrekt installierte Firmwa ist eine Digitalkamera nicht zu gebrauchen. Wer sich das Upgraden nicht selbst traut, sollte den Panasonic-Service oder seinen Händler kontaktieren. Aber in den meisten Fällen lohnt sich ein Firmwareupgrade bei Digitalkamas, auf den Intnetseiten des Herstellers können sie auch sehen was ggf. durch ein Upgrade verbessert wurde.

Panasonic Lumix DMC TZ22 Test

Panasonic lumix dmc tz22Die Panasonic Lumix DMC TZ22 ist seit Anfang 2011 im Handel und erfreut sich seit dem wachsender Beliebtheit vor allem auch weil der Preis mittlerweile spürbar gesunken ist. Setzt der Hersteller noch einen UVP von 429€ an, so ist die TZ22 mittlerweile schon für deutlich unter 300€ zu bekommen. Und was man für diesen Preis bei Panasonic bekommt liest sich – in Form der technischen Daten – wie folgt:
  • 14 Megapixel
  • Full HD Video (1920×1080)
  • 18 MB schneller interner Speicher
  • 10 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung
  • GPS
  • 16 fach optischer Zoom 24mm bis 384mm
  • 3 Zoll Display mit 460.000 Pixeln und Touchscreen-Bedienung
Diese Eckdaten machen klar, dass die Panasonic Lumix DMC TZ22 das Spitzenmodell von Panasonic in der Kompaktklasse bzw. der KLasse der Reisekameras ist. Mit einem 16 fach optischen Zoom ist sie besser gerüstet als manche Superzoomkamera die in deutlich größerem Gehäuse wohnt. Die Lumix TZ22 ist kompakt. Das Gehäuse misst gerade mal 105mm x 58mm x 33mm und wiegt – ohne Akku – rund 180 Gramm. Das Gehäuse fühlt sich stabil und hochwertig an, alle Bedienelemente sind dort, wo man sie erwartet, neuerdings ist auch der Videoknopf in der Nähe des normalen Auslösers platziert was die Bedienung desselben vereinfacht. Das neue Objektiv wurde von Leica beigesteuert und bietet einen extrem guten Telebereich von 24mm Weitwinkel bis hin zum Superzoom von 384mm. Im direkten Vergleich zur Panasonic Lumix DMC TZ18 fällt auf, dass sich der Sensor geändert hat, die Kamera jetzt in echter Full-HD Auflösung Videos aufzeichnen kann und das Display verbessert wurde. Während die TZ22 GPS an Bord hat muss man bei der kleinen Schwester darauf verzichten. Das GPS-System ortet einen sehr schnell und funktioniert gut, die Positionierung ist auch bei nicht ganz optimaler Sicht des Himmels (z.B. im Wald) ausreichend genau. Ansonsten sind sich die beiden Kameras sehr sehr ähnlich, auch in Bezug auf das Objektiv und dei damit verbundenen Bildqualität. Die Geschwindigkeit der Panasonic Lumix DMC-TZ22 ist gut, der Autofokus arbeitet sehr zügig und zuverlässig und dass man in der Serienbildfunktion 10 Bilder/ Sekunde in der höchsten Auflösung schießen kann (bis maximal 14 Bilder) ist beeindruckend und bei Sportaufnahmen echt toll. Die Bildqualität ist durch die Bank gut, es gibt Kameras mit besseren Ergebnissen in den Messlabors und auch das Rauschverhalten ist mit steigenden ISO Werten gutes Mittelfeld, dafür bekommt man aber eben für relativ wenig Geld eine sehr solide Kamera mit sehr vielen Featzres, großem Zoombereich und GPS. Auch beim Filmen funktioniert der Autofokus sehr gut, das ist bei anderen Kameras oft ein Problem und macht die TZ22 zum echten Camcorder Ersatz für den gelegentlichen Urlaubsfilmer. Fazit zur Panasonic Lumix DMC TZ22: Wer für unter 300€ eine Kamera sucht, die alles bietet, einen großen Telebereich hat, GPS nutzt und auch sonst kaum Wünsche offen lässt ist mit der Panasonic Lumix DMC TZ22 gut bedient. Wer eine günstigere Alternative sucht und auf GPS verzichten kann sollte sich mal die Panasonic Lumix DMC TZ18 ansehen.

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Panasonic Lumix DMC TZ18 im Test

Panasonic-Lumix-DMC-TZ18EGDie Panasonic Lumix DMC TZ18 ist aktuell bei Amazon [Stand 06.07.2011] deutlich reduziert und damit wirklich für sehr günstige 232€ zu haben. Dafür erhält man eine ziemlich voll ausgestattete Kompaktkamera, die auch in Punkto Bildqualität einiges zu bieten hat. Laut Panasonic liegt die Preisempfehlung bei 329€. Die Panasonic Lumix DMC TZ18 ist eine aktuelle Kompaktkamera der TZ Serie, TZ steht hierbei für „Traveller Zoom“. Dahinter steckt ein 16 fach optisches Zoomobjektiv, das schon in der Klasse der Superzoomkameras zu Hause sein könnte. Trotzdem ist die Bauform der Lumix angenehm kompakt und handlich. Die Kamera liegt sehr gut in der Hand und das Gehäuse ist angenehm und hochwertig. Ansonsten bietet die Kamera 14 Megapixel Auflösung, der Zoom ist natürlich in dieser Klasse auch gut optisch stabilisiert um ein Verwackeln zu vermeiden und sie verfügt über ein großes gut (aber nicht extrem hoch) aufgelöstes (230.000 Pixel) scharf zeichnendes 7,5 cm Display. Die Panasonic Lumix DMC TZ18 kann Videos in der kleinen HD Auflösung mit 1280×720 Pixeln aufzeichnen und die Videoqualität ist sehr gut und kann mit manchen Videocamcordern mithalten. Die Lichtempfindlichkeit kann von ISO 100 bis ISO 1600 variiert werden, bis ISO 400 hält sich das Rauschen in Maßen, ab ISO 800 wird es für mich deutlich sichtbar. Das ist in dieser Kameraklasse durchaus gut aber an sich nichts besonderes. Das Besondere ist hier sicher der große Zoombereich. Die Brennweite entspricht immerhin einem 24mm Weitwinkel bis hin zum starken 348mm Tele. Im vergleich zur DMC TZ10 fällt das GPS Modul weg, dafür ist das Teleobjektiv wirklich jeden Cent wert. Nicht nur der große Zoombereich überraschte mich in dioeser schlanken Kamera, sondern auch die Zoomqualität in Punkto Abbildungsqualität finde ich für diese Preisklasse genial. Die intelligente Programmautomatik sorgt in den meisten Situationen schon für sehr gute Bilder, mit Hilfe der manuellen Einstellungen lassen sich diese aber teilweise noch besser machen. Dazu bietet die Kamera jede Menge Optionen an, um manuell in die Bildaufnahme einzugreifen. Viele der Optionen sind Spielerei, manche kann man aber auch wirklich sinnvoll einsetzen. So kann man beispielsweise mit dem manuellen Weißabgleich in vielen schlecht beleuchteten Umgebungen bessere Fotos mit weniger Farbstich machen als im Automatikmodus.
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Fazit: Die Panasonic Lumix DMC-TZ18 ist eine sehr gute Kompaktkamera für anspruchsvolle Normalfotografierer, die keine Systemkamera oder gar eine Spiegelreflexkamera wollen und brauchen. Für diesen sehr guten Preis ist das eine klare Kaufempfehlung, da kann man nicht viel falsch machen.