Neuer Testsieger, Nikon Coolpix S8100 im Test

Nikon Coolpix S8100

Nikon Coolpix S8100

Die neue Nikon Coolpix S8100 legt einen guten Start hin. Sie wurde prompt von Chip-Online zur Klassenbesten Kamera der „Reisezoomkameras“ gewählt. Die technischen Daten sind sehr ordentlich. Besonders auffällig ist, dass Nikon sich dazu entschieden hat, die effektive Auflösung im Vergleich zum Vorgängermodell – der Nikon Coolpix S8000 – von 14 Megapixel zu reduzieren auf 12 Megapixel. Damit folgt die Nikon Coolpix S8100 dem Trend, die Zahl der Megapixel zu halten oder zu reduzieren um eine höhere Bildqualität mit weniger Rauschen zu erreichen. Darüber hinaus verfügt die S8100 ein 10-fach optisches Zoom, das eine kleinbildäquivalente Brennweite von 30-300mm hat. Dass man beim Weitwinkel erst bei 30mm beginnt ist schade, das ist manchmal etwas wenig. Aber dafür entschädigt das gute Objektiv und das starke 300mm Tele. Aber im Vergleich zur Coolpix S8000 ist der Gewinn an Bildqualität wirklich spürbar. Die geringere Auflösung und der neue Sensor liefern deutlich schärfere und kontrastreichere Bilder und das mit geringerem Rauschen. Selbst bei hohen ISO Werten wie ISO 1600 fällt die tatsächliche Auflösung nur wenig ab. Die Nikon Coolpix S8100 richtet sich an bequeme Fotografen, die mit den 17 Motivprogrammen gute Ergebnisse erzielen könne oder sogar alles dem guten Automatikmodus überlassen wollen. Weitere manuelle Eingruiffsmöglichkeiten gibt es wenige, aber die Bilder, die im Automatikmodus entstehen sind schon sehr gut und wenn man mit den Motivprogrammen spielt kann man sehr beeindruckende Aufnahmen erzielen. Die Nikon S8100 filmt in der vollen HD Auflösung (echtes Full HD), der Autofokus funktioniert auch beim Filmen schnell und zuverlässig und auch den Zoom kann man während des Filmens nutzen, allerdings hört man dann den Zoom-Motor ein wenig. Aber auch die Filmqualität ist sehr gut.

Fazit zur Nikon Coolpix S8100

Die Nikon Coolpix S8100 ist eine sehr gute Kamera mit großem Zoom-Bereich und hervorragender Bildqualität. Die Kamera arbeitet sehr schnell, sowohl der Autofokus ist sehr schnell und zuverlässig als auch die Auslöseverzögerung. Wer auf den manuellen Eingriff in Belichtungszeit und Blende verzichten kann liegt mit der Nikon Coolpix S8100 goldrichtig. Die Bedienung ist einfach und gut. Das große hochauflösende Touch-Display und das schlichte und elegante Design der Kamera tragen zu einem professionellen Touch bei, die Kamera liegt sehr gut in der Hand und – ich wiederhole mich – die Bildqualität überzeugt auf ganzer Linie.

Fujifilm Finepix S1600 im Test

Fujifilm Finepix S1600Wer auf der Suche ist nach einer Superzoomkamera und dabei ein möglichst günstiges Modell sucht wird sich über die aktuellen Preise in der Amazon Bestsellerliste freuen. Denn die hier kurz vorgestellte Superzoomkamera Fujifilm Finepix S1600 gibt es bereits für nur um die 140 €! Und dafüe erhält man jede Menge aktueller Technik; 12 Megapixel Auflösung, 7,6cm Display und vor allem ein sehr großer Zoombereich mit dem 15-fach optischen Zoom. Das entspricht ca. 28 mm bis 420 mm. Damit auch bei diesem Superzoom nichts verwackelt setzt die Fujifilm Finepix S1600 natürlich auch auf einen optischen Bildstabilisator. Natürlich ist das Gehäuse der Fujifilm Finepix S1600 nicht wirklich vergleichbar mit einer kleinen Kompaktkamera wie der Canon Ixus 1000HS, die immerhin mit einem 10-fach Zoom punkten kann. Aber für ein so großes Teleobjektiv ist das Gehäuse immer noch – relativ – kompakt. Eigentlih misst sie sich auch lieber mit Bridgekameras, aber für den Preis ist sie einfach unschlagbar günstig. Die Bildqualität lässt nichts zu wünschen übrig, solange man die Bilder mit vergleichbaren Kameras testet, eine echte DSLR (also eine digitale Spiegelreflexkamera) kann man damit natürlich nicht ersetzen, denn bei höheren ISO Werten über 400 ist Bildrauschen sichtbar. Aber das stört wirklich nur selten und nur bei sehr dunklen Motiven. Wer aber im Automatikmodus einfach schnelle Fotos machen möchte kann wenig falsch machen. Sogar eine automatische Erkennung für geschlossene Augen oder für ein Lächeln sind in der Fujifilm Finepix S1600 eingebaut. Klar, filmen kann man (in HD Qualität) auch, aber der Fokus liegt ganz klar auf dem großen Zoombereich. Und der ermöglicht wirklich völlig neue Aufnahmen. Mit bis zu 420mm Tele eignet sich die Superzoomkamera auch sehr gut für Tieraufnahmen in der freien Natur und Wildnis. Eine Zusatzfunktion ist auch der automatische Panoramamodus der drei Bilder die direkt hintereinander aufgenommen werden automatisch zu einem großen Panorama zusammenfügt.

Fazit:

Wer eine wirklich günstige Superzoomkamera sucht wird von den Möglichkeiten der Fujifilm Finepix S1600 begeistert sein, ein 15-fach Zoom eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Casio Exilim EX H20G im Test

Casio Exilim EX H20GDie Casio Exilim EX H20G wird gerade recht stark im Internet beworben. Casio hat Banner auf vielen großen Portalen belegt. So bin ich jedenfalls über diese kamera gestolpert und heute habe ich sie im Laden mal genauer angesehen und kurz angetestet. Aber zunächst einmal zu den grundlegenden technischen Eckdaten der Kamera. Die Casio Exilim EX H20G ist seit November 2010 im Handel und bietet mit 14 Megapixeln und vor allem dem 10 fach optischen Zoom (womit sie im Bereich der Superzoomkameras liegt) mit optischem Bildstabilisator schon mal eine gute Grundlage für gute Bilder. Damit man sein Motiv gut trifft und das geschossene Bild gut betrachten kann ist die Kamera mit einem 3 Zoll Display (7,6cm) ausgestattet das mit 460.800 Pixeln auch recht hoch auflöst. Das Objektiv deckt eine Brennweite von ca. 24mm bis 240mm ab. Dass die Digitalkamera mit einem echten GPS System ausgestattet ist, ist mehr als ein nettes Gimmick; besonders die KOmbination mit Richtungs und Bewegungssensoren ermöglich auch eine Positionsbestimmung in geschlossenen Räumen. Damit kann man ab sofort auch Fotos die in Bars, Restaurants oder im Museum aufgenommen wurden genau auf einer Landkarte anzeigen lassen. Eine Besonderheit ist, dass die Casio Exilim EX H20G schon Kartenmaterial der ganzen Welt installiert hat. Diese sind natürlich nicht sehr genau, aber im großen Maßstab absolut gut und ausreichend. Man will ja damit kein Navigationsgerät ersetzen. Damit kann man auch auf dem Kameradisplay genau sehen, wo die Fotos entstanden sind. Außerdem erkennt die Kamera wichtige Sehenswürdigkeiten automatisch an der Position und markiert die Fotos entsprechend. So kann man später in der Fotosammlung ganz einfach nach „Brandenburger Tor“ suchen und findet alle passenden Aufnahmen.
Bereits im Automatikmodus macht die Exilim H20G gute Bilder. Eine menge automatischer Korrekturen und Filter wie der „Make-Up-Modus“ verbessert die Bildqualität spürbar. Der Autofokus arbeitet schnell und kann auch dank Advanced Auto Tracking beweglichen Objekten direkt folgen. Das funktioniert in der Praxis erstaunlich gut. Die Videofunktion ist mit HD Modus auch ordentlich und lässt kaum Wünsche offen.

Fazit:

Insgesamt macht die Casio Exilim EX H20G eine sehr gute Figur. Die Kamera lässt sich gut bedienen, das Display ist gut ablesbar und die Bildqualität ist sehr ordentlich. Im Testbericht von dkamera wurde sie auch gut bewertet und hat zusätzlich die Auszeichnung „GPS Innovation“ erhalten weil die Kombination aus GPS und Bewegungssensoren echt gut funktioniert. Für den aktuellen Preis ist die Kamera mit dem guten Weitwinkel-Tele auf jeden Fall eher günstig.

Canon IXUS 1000 HS im Test

Canon IXUS 100 HS im TestDie Canon IXUS 1000 HS ist eine Kompaktkamera der obersten Preisklasse und setzt – neben guter Technik – auch auf Design und kann als Style-Kamera sicher noch ein paar Euro mehr verlangen als bei Standard-Modellen. Das Gehäuse ist größtenteils aus Metall und fühlt sich (bis auf die Front) sehr hochwertig uns kühl an. Dass man die Designabteilung am Gehäuse spielen hat lassen sieht man an den Ecken und Kanten, die die Canon IXUS 1000 HS auf jeden Fall unverwechselbar machen. Aber man muss das Design auch mögen, das ist Geschmacksache. Mir persönlich gefällt die Kamera sehr gut, sie wirkt modern, fast futuristisch. Aber jetzt zu den inneren Werten der IXUS 1000 HS. Auf den ersten Blick wundert man sich vielleicht darüber dass die Canon Kamera „nur“ mit 10 Megapixeln auflöst. Canon geht hier einen aus meiner Sicht richtigen Weg; weniger Auflösung dafür mehr (Bild-)Qualität. Denn dass mehr Megapixel gleichzeitig mehr Bildqualität bedeuten ist schlichtweg falsch. Wer keine großen Plakate drucken will lebt mit hochwertigen 8 Megapixeln besser als mit 16 schlechten Megapixeln. Also im Falle der Canon IXUS 1000 HS sind die 10 Megapixel sehr gut genutzt und passen gut zum Gesamtkonzept der Kamera. Dazu gesellt sich ein 10-fach optischer Zoom, ein großes 7,6 cm Display und eine Besonderheit die sich auch im Namen findet. HS. High-Speed. Das ermöglicht sehr schnelle Serienbilder mit bis zu 8,8 Bildern in der Sekunde (bei 2,5 MP).

Technisches und Grundsätzliches zur Canon

Fangen wir mal an mit dem Offensichtlichen. Das Display ist mit 7,6 cm Diagonale so groß, wie es die kompakten Ausmaße der Kamera eben hergeben. Dabei besticht das Display mit sehr guter Ablesbarkeit auch aus schiefen Betrachtungswinkeln wenn man also z.B. mal über Kopf fotografiert. Das Display ist laut Canon hinter einem besonders harten Schutzglas gut geschützt. Zu den Maßen muss man sagen dass es sicher schlankere Kompaktkameras gibt, aber dafür dass in dem Gahäuse ein echtes 10 fach Zoom verschwindet ist es wirklich klein. Und mir persönlich gefällt es sehr gut denn die Kamera liegt sehr gut in meiner Hand und so kann man gute Bilder machen ohne beim Auslösen direkt zu verwackeln. Das gute und sehr üppige 10 fach Zoom ermöglicht tolle Tele-Aufnahmen, allerdings ist der Weitwinkelbereich nicht sehr groß, das Objektiv beginnt bei ca. 35mm. Ein gut arbeitender optischer Bildstabilisator schützt auch bei Teleaufnahmen vor unnötigem Verwackeln. Das Tele kann auch beim Filmen genutzt werden.

Zum Thema Filmen mit der Canon IXUS 1000 HS

Die Kamera folmt mit echtem Full HD. Dabei kann man wie gesgt den Zoom nutzen und der optische Bildstabilistaor tut seinen Dienst. Allerdings ist der Fokus manchmal überfordert, besonders wenn man gleichzeitig schwenkt und zoomt. Aber ansonsten ist die Bildqualität bzw. die Filmqualität echt sehr gut. Wenn man darauf achtet dass der Fokus passt und man mit bedacht schwenkt/zoomt dann ist die Qualität beeindruckend. Dass man die maximale Aufnahmezeit auf 10 Minuten reduziert hat ist verwunderlich, die übliche Grenze sind 30 Minuten aufgrund der sonst anfallenden Steuer für Videogeräte. Aber in der Praxis sollte kaum jemand länger als 10 Minuten am Stück filmen. Man sollte grundsätzlich lieber kürzere Abschnitte filmen und dann z.B. den Betrachtungswinkel oder den Ausschnitt ändern. Das Ergebnis sind deutlich spannendere Filme.

Bildqualität

Zum Thema Bildqualität muss ich sagen, dass ich begeistert bin, dass ein Hersteller statt auf Megapixel-Monster auf echte Bildqualität setzt. Die Canon IXUS HS 1000 besticht durch extrem rauscharme Bilder bis ISO 400. Darüber beginnt es dafür spürbar zu rauschen. Aber mit ISO 400 kommt man meistens sehr gut zurecht auch weil das Objektiv relativ lichtstark zu sein scheint. Außerdem kann man bei weiger Licht auf den Modus „Nachtaufnahme ohne Stativ“ setzen, der mehrere unterbelichtete Bilder zu einem guten Bild zusammen setzt. Das funktioniert erstaunlich gut, wenn man nicht gerade sich schnell bewegende Objekte fotografiert. Ansonsten macht die Kamera im Automatikmodus einen guten Job, erkennt typische Szenen automatisch und passt alle Aufnahmeparameter entsprechend an. Dafür greift sie auf 28 verschiedenen Motivprogramme zu wie Porträtmodus, Gegenlichtaufnahme, Makro oder Landschaftspanorama.

Fazit im Test der Canon IXUS 1000 HS:

In meinen Augen eine wirklich sehr gute Kamera. Einzig die Akkulaufzeit ist finde ich etwas gering, da muss man sich vielleicht einen Ersatzakku gleich mitbestellen. Aber dei Bildqualität ist überdurchschnittlich gut und das große Teleobjektiv ermöglicht tolle Aufnahmen von kleinen Details oder es eignet sich auch für Tieraufnahmen serh gut. Für den ursprünglich vom Hersteller angesetzten Preis von 359 € finde ich die Kamera teuer, aber mittlerweile ist sie deutlich günstiger zu bekommen und für rund 280 € (Stand 01/2011) bekommt man ein rundes, (vom Design her kantiges) Paket mit kompakten Ausmaßen für eine Superzoomkamera.

Canon PowerShot SX 130 IS im Test

Kurz vor der Photokina 2010 ist die Canon PowerShot SX 130 IS in den Handel gekommen. Diese Kamera der Superzoom-Klasse bietet wirklich jede Menge und das zu einem äußerst interessantem Preis; bei Amazon gibt es die Canon PowerShot SX 130 IS bereits für knapp unter 200 Euro. Und dafür trumpft die SX 130 IS mit einem optischen 12-fach Zoom auf das auch einen guten optischen Bildstabilisator hat. Passend zum 12-fach Zoom hat sie auch 12 Megapixel und dank etwas größerer Bauweise passt auch ein vernünftiger Blit zins Gehäuse. Der eingebaute Digic 4 Prozessor ist leistungsstark und auch so weit ausgereift, dass die Kamera im Automatikmodus fast immer die richtigen Einstellungen automatisch vornimmt. Das 7,5 Zentimeter große LCD Display lässt sich auch bei starkem Lichteinfall aus einem weiten Betrachtungswinkel gut ablesen. Auch die manuellen Einstellungen sind einfach und sehr weitreichend, Verschlusszeiten und Blende lassen sich gut einstellen und ermöglicht so den ambitionierten Hobby-Fotografen viele Möglichkeiten mit Belichtung und Blende und Tiefenunschärfe zu spielen. Aber auch wer gelegentlich mal einen Film aufnehmen will wird überrascht sein, wie gut die Filmqualität ist. 720p HD Aufnahme und Stereoton in Verbindung mit einem recht leisen Zoom ermöglichen auch sehr gute Videoaufnahmen.

Fazit zum test der Canon PowerShot SX 130 IS

Wer eine SuperZoom Kamera sucht für knappe 200€ der wird mit der Canon PowerShot SX 130IS viel Spaß haben und sich über eine sehr gute Bildqualität freuen. Die gute Videofunktion gemeinsam mit dem ordentlichen Objektiv machen wirklich Spaß und runden das Gesamtbild ab.