Sony DSC-RX100 Test

sony-rx100Die Sony DSC-RX100 ist eine besondere Kompaktkamera. Das bringt sie nicht zuletzt mit ihrem sehr hohen Preis zum Ausdruck. Mit einer UVP von 649€ kostet sie so viel wie manche eifache Spiegelreflexkameras oder wie drei gute Kompaktkameras zusammen. Doch kann sie im Test auch überzeugen? Ist sie den hohen Preis wert? Zunächst werfen wir einen Blick auf die technischen Daten der RX100.

Sony DSC-RX100: Technische Daten

  • 20,1 Megapixel Auflösung auf Exmor CMOS Chip
  • 3,6fach optisches Zoom, 28mm – 100mm
  • Filmen in Full HD (1080p) mit bis zu 50 Bildern/Sekunde
  • Lichtstarkes Objektiv mit F1,8
  • Vario Sonnar Objektiv von Carl Zeiss
  • UVP: 649€, Straßenpreis ca. 550€
  • Sony DSC-RX100: Erster Eindruck

    shop Die Sony Kamera ist eine sehr solide und massive Kompaktamera. In der Bedienung orientiert sie sich sehr stark an den größeren Systemkameras der Sony NEX Serie. Das bedeutet dass sie fast alle manuellen Möglichkeiten einer Systemkamera oder einer Spiegelreflexkamera besitzt, diese aber teilweise nur über das Menü am Display auswählbar sind.

    Sony DSC-RX100: Praxistest

    Es gibt natürlich die wichtigsten Funktionen auch so, wer aber mehr manuell einstellen möchte muss sich an die Menübedienung gewöhnen. Für „Aufsteiger“ aus dem Segment der Kompaktkameras ist das sehr intuitiv und einfach, für Fotografen die auch mit DSLRs arbeiten eher gewöhnungsbedürftig. Was noch auffällt: Die Sony RX100 hat einen Blitz der ausklappt. Das Konstrukt wirkt nicht extrem stabil hat aber den großen Vorteil, dass der Blitz ein Stück weit vom Gehäuse weg ist und so einen besseren Winkel hat und das Objektiv keinen Schatten wirft.

    Sony DSC-RX100: Bildqualität

    Jetzt aber zum entscheidenden Kriterium, der Bildqualität. Die Kamera macht bereits mit dem Automatikmodus sehr gute Bilder! Der große Sensor zeigt sich auf dem Niveau von Systemkameras und kann durchaus mit einfachen Spiegelreflexkameras mithalten was das Rauschen, die Lichtempfindlichkeit und die Schärfe anbelangt. Kein Vergleich zu einer 200€ Kompaktkamera. Man kann sehr schön mit echter (und nicht per Software generierter) Tiefenunschärfe arbeiten und die Optik ist so lichtstark wie ein echtes Objektiv. Erkauft wird das mit einer recht geringen Tele-Funktion; die aus den Kompaktkameras oft bekannten Superzoom-Kameras mit bis zu 20fach optischen Tele setzen hier falsche Maßstäbe. Die RX100 hat nur ein 3,6fach optisches Zoom. Denn nur damit kann man eine so hohe Lichtstärke und eine sehr gute Schärfe auch in Randbereichen erzielen. DSLR Fotografen wissen das und nutzen deswegen gerne Festbrennweiten und Wechselobjektive. Wechseln kann man bei der RX100 nichts aber mit 3,6 fach (28mm – 100mmm) kann man in 99% der Fällesehr gut auskommen. Angebot

    Verarbeitung: ★★★★★½ 

    Bedienung: ★★★★★½ 

    Bildqualität: ★★★★★¾ 

    Videoqualität: ★★★★★¾ 

    Automatikmodus: ★★★★¾☆ 

    Manuelle Möglichkeiten: ★★★★★½ 

    Preis / Leistung: ★★★★¼☆ 

    GESAMTWERTUNG: ★★★★½ 

    Sony DSC-RX100: Fazit

    Die Testbilder kommen noch, keine Angst, aber die kamera zeigt schon so dass sie wirklich klasse ist. Allerdings darf man das bei dem Preis von über 500€ auch erwarten. Für wen also ist die Sony DSC RX100 die richtige Kamera? Ganz einfach, wer eigentlich eine kleine Kamera möchte, die eben kein festes Objektiv hat, die (zur Not) auch in die Hosentasche passt und die trotzdem die manuellen Möglichkeiten einder Systemkamera und auch deren Bildqualität bietet, dem kann man die RX100 uneingeschränkt empfehlen. Über den Autor:

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    Kommentare (1)

    • ich

      |

      Wann kommen denn die Testfotos und das Testvideo? Wäre toll! Danke!

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