Test: Nikon Coolpix S6600

Foto 1(2)Die Nikon Coolpix S6600 wird beworben als perfekte Kamera für Selbstportraits – I am your perfekt selfportrait. Warum? Das ist ganz einfach; sie hat ein Display, das man ausklappen kann uns drehen und schwenken wie man will, so dass man sich auch selbst auf dem Display beobachten kann wenn man in das Objektiv blickt. Doch das alleine ist sicher kein Grund, die Nikon Coolpix S6600 zu kaufen. Kann sie auch auf anderen Gebieten überzeugen?

Nikon Coolpix S6600: Technische Daten

  • Auflösung: 16.0 Megapixel CMOS-Sensor
  • 12-facher optischer Zoom (25 – 300 mm)
  • Optische Bildstabilisierung
  • WiFi zur Bildübertragung und Fernsteuerung via Smartphone & Tablet
  • Schwenk- und drehbarer 6,7-cm-LCD-Monitor mit HVGA Auflösung
  • „Kreativmodus“ mit 13 verschiedenen Effekten
  • Nikon Coolpix S6600: Praxistest

    shop Die Nikon Coolpix S6600 ist auf den ersten Blick eine ganz normale Kompaktkamera. Wenn man aberauf das Display blickt, sieht man erstmal nichts. Gar nichts. Denn das Display ist zunächst geschützt und nach innen gedreht. Und schon sind wir bei der Besonderheit der S6600, dem drehbaren und schwenkbaren Display. Die Entwickler von Nikon haben das Thema Selbstportrait sehr ernst genommen und konsequent umgesetzt. Denn wenn man die Kamera auf sich selbst richtet bzw. das Display entsprechend dreht, dann aktiviert sich automatisch eine Gestensteuerung. Per Handzeichen kann man so völlig intuitiv Zoomen, Filmen oder ein Foto auslösen. Foto 3

    Auch die normale Bedienung ist sehr einfach. Standardmäßig frägt die Kamera nachjeder Aufnahme ob man einen der speziellen Effekte anwenden möchte. Darunter sind alle gängigen digitalen Effekte, von einfachen Sepia oder S/W Filtern bis hin zu Miniatureffekten. Das sind nette Effekte ich würde aber empfehlen, die Funktion im Menü zu deaktivieren. Man kann die Effekte auch nachträglich einzelnen Fotos zuweisen.

    Nikon Coolpix S6600: Bildqualität

    Die Bildqualität der Nikon Coolpix S6600 ist für eine Kompaktkamera für unter 200 € sehr gut. Einen Eindruck der Bildqualität bekommen sie am besten über die Testbilder in der Gallerie. Das optische 12fach Teleobjektiv kann man auch während des Filmens nutzen, dann arbeitet es mit deutlich verlangsamtem Zoom-Motor um möglichst wenige Geräusche zu machen während des Filmens.Trotzdem hört man den Motor bei leisen Aufnahmen (siehe bzw. höre 2. Testvideo).

    Die Videoqualität ist natürlich mit Full-HD auch sehr ordentlich, so dass man im Urlaub die Fotos auch um ein paar nette und schöne Videos ergänzen.

    Testvideo 2 mit hörbarem Zoom. Allerdings ist es bei weniger leisen Aufnahmen auch nicht mehr so deutlich hörbar:

    Angebot

    Verarbeitung: ★★★★★½ 

    Bedienung: ★★★★★¾ 

    Bildqualität: ★★★★★½ 

    Videoqualität: ★★★★¾☆ 

    Automatikmodus: ★★★★★☆ 

    Manuelle Möglichkeiten: ★★★★¾☆ 

    Preis / Leistung: ★★★★★½ 

    GESAMTWERTUNG: ★★★★¼ 

    Nikon Coolpix S6600: Fazit

    Für unter 200 Euro bekommt man mit der Nikon Collpix S6600 eine sehr gute Kamera die dank variablem Display sehr vielseitig einsetzen kann. Nicht nur bei Selbstportraits ist das Display praktisch sondern auch wenn man aus der Menge über dei Köpfe anderer hinweg fotografiert oder wenn man aus ungewöhnlichen Perspektiven z.B. direkt auf Bodenhöhe fotografiert macht das das Display sehr leicht. Da zudem die Bildqualität sehr gut ist und die Kamera über ein gutes 12fach Tele verfügt und trotzdem kompakt ist, ist sie ein echtes Multitalent.

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