Test: Panasonic Lumix DMC-LX7

Die Panasonic Lumix DMC LX7 spielt in der Kompaktkamerklasse eigentlich in einer eigenen Liga. Allein die UVP des Herstellers zeigt mit 529€ klar, dass sie einen Anspruch hat: Eine der besten Kompaktkameras zu sein. Die Sony RX100 spielt in einer ähnlichen Liga. Ob die neue Panasonic Lumix DMC-LX7 ihren Preis (Straßenpreis aktuell ca. 469€) wert ist, soll der folgende Test zeigen.

Panasonic Lumix DMC-LX7: Technische Daten

  • Auflösung: 10,0 Megapixel
  • Optisches Zoom: 3,8fach
  • Brennweite: 24mm bis 90mm
  • Videoaufzeichnung: Full HD mit 50p
  • Display: 3Zoll, hochauflösend mit 920.000 Bildpunkten
  • Objektiv: Leica, extrem Lichstark (F1,4 bei 24mm)
  • Blitzschuh für Zubehör z.B. optischen Sucher
  • High-End 1/1,7“ großer MOS-Sensor
  • Panasonic Lumix DMC-LX7 im Praxistest

    Die Lumix L7 ist nicht nur hochpreisig, sie fühlt sich auch so an. Die Verarbeitung ist sehr gut und orientiert sich in Design, Konstruktion und auch in der Bedienlogik eher an Systemkameras oder gar Spiegelreflexkameras. Nur dass das Objektiv nicht wechselbar ist unterscheidet sie von einer Systemkamera wie der Sony NEX 5. Ob sie in Sachen Bildqualität auch in diese Klasse eindringt klären wir gleich.

    Zunächst aber fällt das gute, helle und sehr fein aufgelöste 3 Zoll Display positiv auf, dass man optional einen Sucher mit 1.440.000 Pixeln auf den Blitzschuh stecken kann, braucht man nicht wirklich, es sei denn man ist überzeugter Nutzer eines Suchers.

    Panasonic LX7: Bildqualität

    Im direkten Vergleich zum Vorgängermodell, der LX5 ist vor allem der bessere Chip ein wichtiger Unterschied. Erfreulich ist aus meiner Sicht auch, dass man sich auf 10 Megapixel Auflösung beschränkt, denn hier geht Qulität klar vor Quantität. Die extrem hohe Lichtstärke kommt vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen zum Tragen, 1,7 schafft keine normale Kompaktkamera und selbst einfache DSLRs mit Kitobjektiv müssen sich hier geschlagen geben.

    Die Testbilder der LX7 stammen direkt von der Photokina 2012 und zeigen, dass auch bei Kunstlicht sehr gute Bilder möglich sind. Dabei braucht die Kamera weder hohe ISO Werte, was der Bildqualität entgegen kommt nch lange Belichtungszeiten, was auch bei schlechtem Licht ein Fotografieren ohne Stativ ermöglicht. Ohne Verwackeln.

    Wie bereits beim Vorgängermodell kann man über einen extra Format-Vorwahl-Schalter festlegen, ob man im 1:1, 4:3, 3:2 oder 16:9 Format fotografieren will. Das ist praktisch. Der einzige Kritikpunkt wäre vielleicht der Akku, der nach rund 300 Bildern leer ist. Es empfiehlt sich also, ei Gelegenheit die Anschaffung eines zweiten Akkus zu überlegen. Im übrigen arbeitet der Autofokus sehr zuverlässig und schnell, im Vergleich zur LX 5 ist der AF spürbar schneller georden.

    Wie in dieser Preisklasse üblich kann man die Fotos auch im RAW-Modus speichern um sie dann am PC vollständig bearbeiten zu können. Allerdings ist die JPEG Qualität auch so sehr gut und man kann sich diesen Schritt sparen. Dennoch, wer das letzte Bisschen aus seinen Fotos heraus holen will kann gerne RAW Dateien nutzen.

    Angebot-lx7
    Verarbeitung:★★★★★½ 
    Bedienung:★★★★★¼ 
    Bildqualität:★★★★★¾ 
    Videoqualität:★★★★¾☆ 
    Automatikmodus:★★★★★☆ 
    Manuelle Möglichkeiten:★★★★★½ 
    Preis / Leistung:★★★★¾☆ 
    GESAMTWERTUNG:★★★★¼ 

    Panasonic Lumix DMC LX7: Test-Fazit

    Die Panaonic Lumix LX7 ist eine tolle Kamera. Wer (fast) alle Möglichkeiten einer Systemkamera/DSLR nutzen möchte und auch eine sehr ähnliche Bildqualität erreichen will, der darf gerne zur LX7 greifen. Sie wird niemanden enttäuschen. Tipp: Wer mit einem weniger hochauflösenden Display und etwas weniger Lichtstärke leben kann sollte einen Blick auf den jetzt günstigen Vorgänger werfen, die Panasonic Lumix DMC-LX5. Auch diese Kamera macht sehr gute Fotos.

     

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